MEINE 9 JAHRE ALS "BÜROGUMMI" BEI CAW

Ich war gerade als frischgebackene Mutter mit meinem Baby bei Thea zu Besuch, als Philipp nach Hause kam. Er hatte für CAW einen Versand zu erledigen und fragte mich, ob ich ihnen dabei helfen würde. So fing meine Tätigkeit für den Verein im Sommer 1992 an. Von da an ging ich einmal im Monat bei Probsts vorbei, um verschiedene Arbeiten zu erledigen. Der damalige PC schrieb noch orange auf schwarzem Grund - der jetzige hat Internetanschluss und - na ja, Ihr wisst ja, wie der heutige Stand der Technologie ist!
Meine hauptsächliche Tätigkeit war es, alle Geld-Ein- und Ausgänge auf einem Kontoblatt und im PC einzutragen, Philipps Arbeitszeit zu erfassen und die Adressdatei zu verwalten. Die eigentliche Buchhaltung des Vereins CAW erledigt jedoch Esther Kläy. Meine Eintragungen dienten dem Verein intern, zum Beispiel für die Spendenverdankungen.
In den fast neun Jahren blieb ich dank dieser Arbeit in Sachen Computer ein wenig auf dem Laufenden, wofür ich dankbar bin. Ausserdem machte es mir als ehemalige „Bänklerin“ Freude, mit Zahlen und Beträgen zu arbeiten. Wir waren ein gutes Team; Thea oder Stefanie hüteten jeweils meine Kinder (in der Zwischenzeit wurden es zwei), während ich oben am „töggelen“ war. Da Philipp im „Häuschen“ Beratungsgespräche führte, wenn ich bei ihm zu Hause beschäftigt war, konnte ich ihn nicht immer spontan Klärungsfragen stellen. Das war anfangs etwas mühsam. Mit der Zeit waren wir jedoch immer mehr darin geübt, schriftlich zu kommunizieren. Oder wir telefonierten einen Tag später und klärten alle Fragen.
Vor einem Jahr bin ich dann aus der Ressortgruppe ausgestiegen, da ich eine Weiterbildung bei BTS angefangen habe und mich mehr im Seelsorgeteam der Gemeinde engagiere. So entschied ich mich nun auch die Büroarbeit aufzugeben, um mich ganz der Mitarbeit im Seelsorgeteam zu widmen und ausserdem etwas mehr Zeit für mich und meine Hobbies zu haben. Die Arbeit des Vereins CAW ist mir jedoch nach wie vor wichtig!
Ich möchte mich an dieser Stelle auch herzlich bei Philipp bedanken für die wirklich gute Zusammenarbeit. Ich wünsche ihm, dass Gott ihn weiterhin befähigt und ihm Kraft gibt und Freude für diese so wichtige Arbeit an Menschen in Lebenskrisen! Ich freue mich auch schon auf die folgenden Rundbriefe, die ich immer gerne lese, weil sie so persönlich geschrieben sind und einen interessanten Einblick geben, in Philipps privates Erleben sowie auch in seine Arbeit. Weiter so!